In a Nutshell:

Warum ist die richtige Vorgehensweise wichtig?

HubSpot ist eine sehr umfangreiche Softwarelösung. Sie bringt viele unterschiedliche Module mit und hat den enormen Vorteil, dass alle Bausteine nahtlos ineinander fließen. Doch genau hier ist auch die Herausforderung bei der Einführung von HubSpot zu finden. Denn falsch aufgesetzt müssen Sie früher oder später einen intensiven Bereinigungsprozess durchlaufen.

So ein Prozess ist natürlich zeit- & ressourcenintensiv. Deswegen finden Sie nachstehend eine Anleitung, mit der Sie HubSpot von Anfang an auf solide Beine stellen können.


Das Onboarding ist Basis Ihres HubSpot Set-ups

Mit einem soliden Fundament HubSpot erfolgreich einführen

1. HubSpot Onboarding oder HubSpot Partner Onboarding

Das HubSpot Onboarding ist verpflichtend und das ist auch gut so. Denn gewisse Schritte sind bei der Neueinführung nötig und müssen einfach getan werden. Gleich ob Sie sich dafür entscheiden das Onboarding mit HubSpot oder mit einer HubSpot Partner Agentur durchzuführen, ist dieses technische Setup jedenfalls der erste Schritt, den Sie keinesfalls auslassen sollten.

2. Ziele & Zielgruppen

Setzen Sie sich Ziele. Wie viele Leads wollen Sie generieren? Wie viele Marketing oder auch Sales Qualified Leads wollen Sie generieren und an den Vertrieb weiterreichen? Welche Kriterien sollen diese Leads erfüllen, um Sales Qualified (als für den Kontakt mit Sales vorbereitet) zu sein?

Richten Sie dazu die jeweiligen Zielgruppen als Buyer Personas in HubSpot ein. Damit haben Sie schon einmal die Basis geschaffen, um gezielt Informationen auszusteuern.

3. Kampagnen & Themen in HubSpot

Ist in HubSpot von Kampagnen die Rede, sprechen wir eher von Themen. Eine Kampagne ist ein strukturierendes Element und kann über viele unterschiedliche Assets verfügen. So können E-Mails, Workflows, CTAs und andere Elemente alle einer Kampagne zugeordnet werden.

Diese Zuweisung hilft Ihnen dabei, später lückenlos sagen zu können, welche Maßnahmen Ihnen etwas gebracht haben und wie viel. Haben z.B. KundInnen, die Sie über Google Ads gewonnen haben, mehr Umsatz gemacht, als jene über Facebook? War ein bestimmtes Thema eher von Erfolg geprägt als ein anderes?

Sie kennen bestimmt das Zitat von John Wannamaker (1838 bis 1922): „Half the money I spend on advertising is wastet; the trouble is, I don´t know which half.“ Auch wenn diese Aussage bereits fast 100 Jahre zurückliegt, ist sie für die meisten Unternehmen noch immer zutreffend.

Nicht so mit den Attributionsberichten von HubSpot. Haben Sie alle Assets Ihrer Kampagne zugeordnet, können Sie bis auf den letzten Cent alle Ausgaben den Einnahmen gegenüberstellen. Das ermöglicht ein komplett neues Management von Marketing Budgets und ROI Messungen für Ihr Unternehmen.


Was ist beim Setup von HubSpot noch zu berücksichtigen?

Einige weitere wesentliche Bestandteile gibt es natürlich.

1. Drittsoftware mit HubSpot verbinden

Vielleicht haben Sie weitere Software in Ihrem Unternehmen, die Sie auch weiter nutzen möchten und daher mit HubSpot verbunden werden sollte? Das könnte z.B. ein CRM System oder ein E-Mail-Tool sein.

Definieren Sie vorab genau welche Daten Sie wie transportieren möchten, um dann entweder eines der vielen Tools zu nutzen, die HubSpot mit externen Systemen wie z.B. Salesforce oder Mailchimp verbindet oder lassen Sie Ihre beiden Systeme von Ihrer IT oder z.B. von uns direkt über die API anbinden.

2. Prozesse in HubSpot einrichten

Sind alle Vorarbeiten erledigt, geht es um die eigentliche Magie von HubSpot. Die Prozesse & Workflows. Wir empfehlen, dass Sie sich eine große Prozesslandkarte zeichnen und diese Prozesse dann nach und nach in HubSpot implementieren.

Das hat den Grund, dass Sie dadurch vermeiden, dass sich manche Prozesse gegenseitig torpedieren. Und das kann leichter passieren als Sie denken, wenn Sie ohne Big Picture einfach einen Prozess nach dem anderen einrichten.

3. Analyse & Berichte einrichten

Sie können gar nicht früh genug anfangen Ihre Erfolge zu messen. Und auch Ihre Misserfolge. Wenn Ihre Ziele definiert, Ihre Einrichtung abgeschlossen und Ihre Prozesse eingerichtet sind, dann beginnt die laufende Optimierung. Es gibt keinen Lead Nurturing Prozess, der sich auf Basis von Echtdaten nicht noch weiter optimieren ließe.

Denken Sie aber auch an Berichte zur Datenqualität, denn diese ist die Basis für all Ihre Maßnahmen. Deswegen empfehlen wir Ihnen Kontrollen einzubauen, wie z.B. Kontakte ohne Persona oder Kontakte ohne zuständiger Person. Damit haben Sie immer die Kontrolle, ob es nicht Fehler im gedachten Prozess gibt, die Sie einfach beheben können.


Michael Vaclav

Über den Author:

Michael Vaclav ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei .brandREACH und für die Beratung von KundInnen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation.

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