In a Nutshell:

Warum ist die richtige Zusammensetzung wichtig?

Wir haben schon öfter erlebt, dass Unternehmen bei der Einführung von HubSpot noch nicht so genau wissen, welche Versionen sie eigentlich genau benötigen. Das ist auch nicht verwunderlich. Oftmals werden bei Unternehmen vorab keine Prozesse, die automatisiert werden sollen, definiert und gleichzeitig bietet HubSpot ein breites Spektrum an Funktionen.

Diese Kombination kann sich als trügerisch erweisen, da sich bestimmte Tasks leichter mit anderen Modulen umsetzen lassen als mit denen, von denen es vielleicht im ersten Moment so aussieht. Dazu kommt, dass viele Unternehmen vorab die Software nicht genau kennen und eine allgemeine Präsentation des Vollumfangs genossen haben und anschließend die jeweiligen Funktionen nicht genau zuweisen können.

Wir schaffen Abhilfe und versuchen mit diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel zu bringen, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können.


Die Basisfragen zur Nutzung von HubSpot

Damit können Sie schon eine erste Eingrenzung treffen

1. Haben Sie ein CRM im Einsatz?

Die Basis aller Maßnahmen bildet das HubSpot CRM. Alle erhobenen Daten und Statistiken fließen dort zusammen. Haben Sie bereits ein CRM für Ihren Vertrieb im Einsatz und wollen dieses auch weiterhin verwenden, fallen automatische Funktionen der Sales Automation weg und das HubSpot CRM dient eigentlich eher der Aufbereitung für Ihr Marketing Team.

Haben Sie allerdings noch kein CRM im Einsatz und arbeiten mit Excel Listen zur Kontaktverwaltung oder einem E-Mail-Tool bzw. sind mit Ihrem aktuellen CRM System nicht zufrieden, dann macht es durchaus Sinn, sich das HubSpot CRM einmal genauer anzusehen. Einerseits ist es im Basispaket kostenlos und bietet andererseits schon in der kostenlosen Variante alle Funktionen, die Ihr Vertriebsteam benötigt.

2. Wollen Sie Ihre Lead Generation abbilden?

Wird HubSpot in erster Linie zur Lead Generierung verwendet – also ein Marketing Thema -, dann ist der HubSpot Marketing Hub sicher die beste Anlaufstelle. Wir empfehlen hier iterativ vorzugehen. Starten Sie mit der Marketing Pro Version und automatisieren Sie Ihre Lead Generation mittels Google Ads, Facebook Lead Ads, Instagram und LinkedIn Ads.

Sobald Ihre Leads auf Ihrer Webseite (Blog, Landingpage oder mit der CMS Erweiterung auch Ihrer Webseite selbst) gelandet sind, können Sie Ihre Conversion Rate durch kontextualisierten Content und A/B Testing weiter optimieren.

Zu guter Letzt kommen Lead Nurturing & Lead Scoring ins Spiel. Damit können Sie Ihre Leads auch nach der ersten Conversion noch optimal vorbereiten und weiterbilden. Dadurch steigern Sie die Qualität der Leads für Sales gewaltig und Ihr Sales Team macht bei gleichem Aufwand mehr Abschlüsse.

Wichtig ist allerdings zu berücksichtigen, dass HubSpot mit Ihnen mitwächst. Die Arbeit ist nicht erledigt, nachdem Sie produktiv den Marketing Pro Hub eingeführt haben. Behalten Sie im Hinterkopf, dass es noch einige Punkte gibt, die Ihnen weitere Möglichkeiten verschaffen, wenn Sie z.B. nach einem oder zwei Jahren auf den Marketing Enterprise Hub upgraden.

3. Haben Sie ein Sales Team im Unternehmen und wollen mehr Performance erreichen?

Aus eigener Erfahrung, empfehlen wir unbedingt die Funktionen des Sales Hub Pro. Die Zeitersparnis durch automatisierte Terminvereinbarung, automatisiertes Nachfassen bei Angeboten oder anderen Tasks und auch die Erstellung und den Versand von Angeboten, reduzieren die manuell aufgewendete Zeit in Sales um 20% bis 80%.

Dazu kommen noch nützliche Informationen, wie z.B. Informationen wer sich wann welches Sales E-Mail angesehen, auf welchen Link geklickt und auch ob ein versendetes Angebot schon angesehen wurde. Sie erhalten diese Informationen instant über Push Notifications und können dadurch sofort nächste Schritte setzen (oder diese auch automatisiert ausführen lassen).

4. Wie sieht es mit Ticketing und Service aus?

Viele Unternehmen haben dieses Thema zwar auf der Agenda, aber noch nicht wirklich im Einsatz. HubSpot hat hier mit dem Service Hub Abhilfe geschaffen.

Mit dem Service Hub können Sie ein eigenes Ticket-Management einführen, Support Tasks bearbeiten und verfügen darüber hinaus auch über Feedback Funktionen und einer Wissensdatenbank. Damit können Sie Supportanfragen effizient abarbeiten und bieten Ihren KundInnen einen noch besseren Support.


Wie finden Sie nun also heraus, welche Lösung Sie benötigen?

Eigentlich eine ganz einfache Vorgehensweise

1. Welche Potentiale wollen Sie nutzen?

Erstellen Sie eine Liste an Punkten, die Sie unbedingt mittels HubSpot Software abgedeckt wissen wollen. Das können strategische Aspekte sein, wie eine lückenlose ROI Ermittlung ohne mit Listen ewig lange hantieren zu müssen. Das kann aber auch die Reduktion von externen Agenturkosten zur Lead Generierung sein.

Je genauer Sie Ihre Ziele definieren, desto eher lässt sich herausfinden, welche Versionen und Add-ons für Sie geeignet sind. Sie können uns diese Liste gerne zukommen lassen und wir besprechen mit Ihnen die beste Option.

2. Welche Prozesse wollen Sie automatisieren

HubSpot bietet umfangreiche Funktionen. Die Wichtigste ist aber die Workflow-Engine. Erheben Sie, welche Tasks aktuell manuell gemacht werden und Ihrem Team sehr viel Zeit rauben. Das ist meistens eine sehr gute Basis um Automatisierungsprozesse abzuleiten.

Beschreiben Sie dabei die Prozesse so genau wie möglich und auch wenn Sie das Gefühl haben, dass sich manche davon vielleicht gar nicht automatisieren lassen können, notieren Sie sie dennoch. Oftmals finden sich im Gespräch mit einem HubSpot Gold Partner wie uns, Möglichkeiten, wie es dennoch funktionieren kann.

3. Optimierungs- & Erweiterungsmöglichkeiten

In einem letzten Schritt, können Sie noch Themen erheben, die Sie schon lange umsetzen wollten (z.B. eine bessere Segmentierung Ihrer Leads oder KundInnen, Conversion Testing, …) und der Liste hinzufügen. Das sind meistens Themen, von denen Sie vermuten, dass Sie Ihrem Unternehmen einen gewaltigen Vorteil verschaffen können. Aber eben nur vermuten. Deswegen bleiben diese im Tagesgeschäft oft liegen und werden nicht weiter verfolgt.

Das ist genau Ihre Chance diese Themen endlich anzugehen. Sie werden sehen: Mit jedem Prozess den Sie automatisieren, hat Ihr Team und Sie selbst mehr Zeit, um sich auf neue Themen zu konzentrieren. Diese Transition von Kampagnen zu Prozessen, bringt Ihr Team und Ihr Unternehmen ein gutes Stück vorwärts.


Michael Vaclav

Über den Author:

Michael Vaclav ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei .brandREACH und für die Beratung von KundInnen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation.

Lassen Sie uns telefonieren

Um zu sehen, ob und wie wir Ihnen helfen können, empfiehlt sich kurzes Telefonat, um Ihr Anliegen zu besprechen.

Wir mögen effiziente Prozesse, deswegen können Sie einfach im Formular den für Sie optimalen Zeitpunkt für ein Telefonat auswählen. Wir rufen Sie dann gerne zum gewählten Zeitpunkt an.

Das können Sie sich von uns erwarten:

  • Ein Consultant als dedizierte AnsprechpartnerIn
  • Proaktives Vorgehen mit Eigeninitiative
  • Kein Agenturblabla, sondern wirkliche Hands-on-Mentalität
Oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht Inbound marketing certification