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HubSpot Marketing Hub: Welche Version brauchen Sie eigentlich?

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HubSpot Marketing Hub Versionen?

Wenn Sie sich für HubSpot Marketing Automation entscheiden, stellt sich unweigerlich folgende Frage: Welche Version brauche ich für mein Unternehmen? Die Antwort ist gar nicht so einfach zu finden. Denn, selbst wenn Sie die Liste mit allen Modulen haben, wissen Sie oft nicht genau, was darin enthalten ist. Da fällt es nicht leicht eine Entscheidung zu treffen.

Tipp: Lesen Sie unseren Artikel "Wie Sie mit HubSpot Marketing Automation richtig starten".

Wir werden heute etwas Licht ins Dunkel bringen. Wie? Indem wir die unterschiedlichen Versionen von HubSpot vergleichen und Ihnen zeigen, welche Kriterien für Ihre Entscheidung wichtig sind.

 

HubSpot Marketing Hub Starter, Professional oder Enterprise?

Also gut. Steigen wir gleich ins Thema ein. HubSpot bekommen Sie in folgenden drei Versionen:

  • Starter
  • Professional oder
  • Enterprise

Für Ihre Entscheidung reicht ein einfacher Feature-Vergleich nicht aus. Lassen Sie uns daher die Motive beleuchten, die hinter der Entscheidung stehen.

 

Wann benötigen Sie die HubSpot Marketing Starter Version?

Sie sind ein EPU oder Kleinstunternehmen und starten gerade erst mit Marketing? In diesem Fall ist der HubSpot Marketing Hub Starter eine Option für Sie. 

Achtung: Mit diesem Paket erhalten Sie noch keine Automation. Die Workflow-Engine steht bei HubSpot erst ab der Professional Version zur Verfügung. Wenn Sie sich aber erst an das Thema Marketing herantasten, ist diese Version ein guter Start. 

 

Wann sind Sie mit der HubSpot Marketing Professional Version besser dran?

Sie möchten echte Marketing Automation betreiben? Dann benötigen Sie zumindest den HubSpot Marketing Hub Professional. Wie gesagt, die Professional Version enthält die Workflow-Engine für Ihr Marketing. Damit lassen Sie Ihren Lead Generation, Lead Management und Lead Re-Engagement Prozessen freien Lauf.

Gleichzeitig bietet der Marketing Hub Professional alles, was Sie für Inbound Marketing & Lead Generation benötigen: von Ad Management und SEO Optimierung über Blog, CTAs und Landingpages. Aber auch Social Media Management, E-Mail-Marketing, intelligente Formulare, Analytics, Projektmanagement, Planung und vieles mehr. Das ganze aus einer Hand. So bilden Sie die komplette Buyers Journey ab. 

Für wen ist der Marketing Hub Professional die richtige Wahl? Für alle Unternehmen, die professionell mit Marketing Automation starten wollen. Sprich, ihre Zielgruppen personalisiert, individualisiert und dem jeweiligen Kontext entsprechend, ansprechen wollen.

 

Wann sollten Sie zu HubSpot Marketing Enterprise greifen?

An dieser Stelle könnte man sagen: Was kann nach dem Marketing Hub Professional noch kommen? Ja, tatsächlich rate ich jedem Unternehmen, den Marketing Hub Professional genau unter die Lupe zu nehmen. Wenn Sie wollen, können Sie das auch gleich bei einer Online Demo mit uns tun.

Es gibt dennoch gute Gründe aus denen Sie sich für die Enterprise Version entscheiden sollten:

  1. Haben Sie mehr als 61.000 Kontakte in Ihrer Datenbank?
    Die Kontaktstufen bei HubSpot sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Ab ca. 61.000 Kontakten, wird die Enterprise Version sogar günstiger als die Professional.

  2. Portal Partitioning: Verwaltung von Assets und Teams auf Enterprise Niveau
    Sie wollen einen Account für mehrere Länder oder Teams unabhängig nutzbar machen? Dann müssen Sie Teams, Levels, Berechtigungen und Zugriffe auf die in HubSpot gespeicherten Objekte absichern. Und natürlich: Diese Enterprise Anforderung deckt der Enterprise Hub ab. 

Aus meiner Sicht sind das die beiden Hauptargumente für den Marketing Hub Enterprise. Natürlich bietet der Hub viel mehr. Von Custom Objects über predictive Lead Scoring und Single-Sign-on (SSO), kommen einige spannende Features dazu. Und auch einige Limits der Professional Version werden angehoben.

Summa summarum entscheiden sich aber die meisten Unternehmen aus den obigen zwei Gründen für den Enterprise Hub. Ich vermute es wird Ihnen nicht viel anders gehen.

 

Moment: Da gäbe es noch Add-ons, die nicht unspannend wären

Add-ons werden im ersten Moment gerne vergessen. Manchmal sorgt das für ein unangenehmes Erwachen. Denn plötzlich benötigt man ein kostenpflichtiges Add-on und hatte das gar nicht budgetiert. Deswegen darf ich Ihnen hier eine kleine Übersicht liefern:

  • Business Unit Add-on: Sie haben mehrere Marken? Und Sie wollen diese komplett getrennt in einem HubSpot Account abbilden? Dann ist das das Add-on Ihrer Wahl.

  • Transactional E-Mail Add-on: Sie haben Systemnachrichten, die unabhängig vom aktuellen Opt-in Status versendet werden müssen? Dann benötigen Sie dieses Add-on, um Rechnungen, Störungsmeldungen, Versandinformationen etc. sicher an Ihre Kund:innen zustellen zu können.

  • Dedicated IP Add-On: Grundsätzlich liegen alle HubSpot Instanzen auf Shared IP-Adressen. Das bedeutet, dass Sie sich diese mit anderen HubSpot Kund:innen teilen. Wenn Sie eine eigene IP-Adresse benötigen, dann ist dieses Add-on das Richtige für Sie.

  • Reporting Limit Increase: Während Sie in der Starter Version 10, in der Professional 25 und in der Enterprise Version 50 Dashboards für Ihre Marketing Reports erstellen, erweitert dieses Add-on Ihre Kapazität um 300 Dashboards und gibt Ihnen die Möglichkeit zusätzlich weitere 3.000 individuelle Einzelreports zu erstellen. Hier liegen die Limits sonst bei 100 Reports in Professional und 500 in der Enterprise Version.

  • Custom SSL Add-on: Jedes Produkt von HubSpot wird mit einem Standard SSL Zertifikat ausgestattet. Dieses dient zur Verschlüsselung Ihrer Daten bei der Übertragung. Manche Unternehmen benötigen aber ein individuelles Zertifikat, bei dem beispielsweise auch die eigenen Firmendaten hinterlegt und angezeigt werden. Sollte das der Fall sein, sollten Sie dieses Zertifikat auf Ihre Liste setzen.

  • API Limit Increase: In der Free & Starter Variante steht Ihnen die HubSpot API bereits zur Verfügung und bietet 250.000 Calls pro Tag. In den Professional und Enterprise Versionen, können Sie pro Tag sogar über 500.000 Datensätze transportieren. Sollte Ihnen das allerdings zu wenig sein, können Sie Ihr Kontingent mit diesem Add-on auf 1.000.000 API Calls erhöhen. 

  • Ads Limit Increase: Dieses Add-on wird häufig übersehen. HubSpot verfolgt und verwaltet auch Ihre Ads. Soweit so gut. Aber mit Limits. So werden in der Starter Version nur bis zu einer monatlichen Grenze von $ 1.000,- Ergebnisse aus Mediabudgets verfolgt. In der Professional hingegen schon bis zu $ 10.000,- und in der Enterprise bis zu $ 30.000,-. Sollte Ihnen das nicht reichen, können Sie mit diesem Add-on die Grenze bis zu Ihrem tatsächlichen Budget anheben.

 

Das HubSpot CMS: Eigentlich fixer Bestandteil jeder Marketingstrategie

Auch wenn der CMS Hub ein eigenes Produkt ist, möchte ich in hier kurz vorstellen. Ab HubSpot Marketing Professional erhalten Sie das Landingpage und Blog Modul. Aber mit dem CMS Hub können Sie Ihre komplette Webseite in HubSpot bauen. Und das hat etliche Vorteile.

Wenn Sie also Marketing Automation wirklich professionell betreiben wollen, sollten Sie auch einen Blick auf den CMS Hub werfen.

 

Fazit: Welche HubSpot Marketing Hub Version passt zu Ihnen?

Ich hoffe, dass Ihnen diese Übersicht bei Ihrer Entscheidung hilft. In den meisten Fällen passt die Professional Variante perfekt, um mit Marketing Automation loszulegen. Wenn Sie aber auf eine der Schwellen stoßen (Kontakte, erweiterte Teamverwaltung, ...), dann sollten Sie sich die Enterprise Version näher ansehen.

Gerne stehen ich und mein Team Ihnen aber auch zur Verfügung und zeigen Ihnen in einer HubSpot Online Demo die unterschiedlichen Varianten und helfen Ihnen die richtige Entscheidung zu treffen. Klicken Sie dazu einfach auf den nachstehenden Link und buchen Sie sich eine kostenlose Online Demo.

 

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Geschrieben von Michael Vaclav

Michael Vaclav ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei brandREACH und für die Beratung von Kund:innen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation. Seit 2021 leitet er im Rahmen seiner Tätigkeit als DMVÖ Vorstandsmitglied die Expert Group Marketing Automation.