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Was kann HubSpot Sales Automation?

Was kann HubSpot Sales Automation?

Der HubSpot Sales Hub:
Eine Erweiterung zum HubSpot CRM

Die meisten Menschen verbinden mit "HubSpot" das kostenlose CRM und das Marketing Automation Modul - der HubSpot Marketing Hub. Ganz ehrlich: HubSpot kann viel mehr als Marketing.

Ich bin seit über 20 Jahren im Sales tätig und hatte mit einigen CRM Systemen zu tun. Keines hat mich so begeistert wie das HubSpot CRM in Kombination mit Sales Automation Modul. 

In Kombination? Genau. Das HubSpot CRM bildet das Fundament. Der Sales Hub erweitert dieses um die Magie der Automatisierung. 

Sie kennen das HubSpot CRM nicht? Dann starten Sie am besten mit diesem Artikel: Warum das HubSpot CRM ein No-brainer ist.

 

Das erwartet Sie im Artikel:

 

Die Inbound Sales Methode als Basis

Beginnen wir mit der zugrundeliegenden Denke. Sie kennen die Inbound Marketing Methode? Diese wurde vor einigen Jahren um "Inbound Sales" erweitert. 

Inbound Sales beschreibt die Arbeit im modernen Vertrieb. Sprich, weg von plumpen Salesversuchen und Hard Selling, hin zu einem beratenden Ansatz.

Diese 4 Phasen beschreiben den Sales Cycle: 

  • Identify (identifizieren):
    Sie identifizieren Ihre potenziellen Kund:innen. Auf Basis moderner Technologie. Welche Unternehmen waren auf Ihrer Website? Welche Seiten wurden besucht? Wer interagiert auf Social Networks (z. B. LinkedIn) mit Ihnen?

  • Connect (verbinden):
    Sie kennen Ihre potenziellen Leads. Sehr gut. Wie können Sie nun ins Gespräch kommen? Was interessiert die Person im Moment? Schließlich wollen Sie einen positiven ersten Eindruck hinterlassen.

  • Explore (erkunden):
    Ihre Kontaktaufnahme war erfolgreich. Nun stellen sich wichtige Fragen: Ist die Person die richtige Ansprechpartner:in im Unternehmen? Und hat sie aktuell Bedarf an Ihrer Lösung?

  • Advise (beraten):
    Der größte Unterschied zu herkömmlichen Sales Praktiken: Inbound Sales rückt die Rolle des Vertriebs als "Consultant" in den Fokus. Nicht zu Unrecht. Haben Sie nicht auch genug von Vertrieblern, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen und sich mit den Leistungen des eigenen Unternehmens nicht wirklich auskennen?

Was hat das alles mit HubSpot zu tun? Mit dem HubSpot Sales Hub setzen Sie alle Phasen effizient und technologiegestützt um. Damit Ihr Sales Teams professionell beraten und verkaufen kann.

 

 

Die Funktionen des HubSpot Sales Hubs

Welche Features stecken im HubSpot Sales Hub? Brechen wir das Ganze auf die wichtigsten Aufgaben im Sales herunter.

 

Finden Sie die richtigen Leads

Wen wollen Sie eigentlich ansprechen?

Die richtigen Leads zu finden beschäftigt viele Unternehmen. Die meisten gehen nach dem klassischen Outbound Prinzip vor. Was heißt das? Nicht, wer Interesse an Ihrem Unternehmen zeigt, wird kontaktiert. Sondern, wer es auf eine bestimmte Excel Liste geschafft hat.

Wäre es nicht besser, sich an Unternehmen zu wenden, die bereits Ihre Website besucht haben? Denn diese sind vermutlich gerade interessiert an Ihren Leistungen.

Genau dafür bietet HubSpot das Prospecting Tool. Über einen Reverse IP Lookup werden Unternehmen identifiziert, die auf Ihrer Seite surfen. Mit dieser Information wird eine gezielte Kontaktaufnahme zum Kinderspiel. 

Ein weiteres spannendes Feature, falls Sie den LinkedIn Sales Navigator verwenden: Durch die Integration von HubSpot und LinkedIn, können Sie Ihre LinkedIn Kontakte und In-Mails direkt in HubSpot verwalten und aussteuern. 

 

 

Datenpflege made easy

Ein CRM soll Ihnen Arbeit abnehmen und nicht umgekehrt.

Nur 22 % der Nutzer:innen sind mit Ihrem CRM zufrieden. Woran liegt das?

Die meisten CRM Systeme erleichtern dem Vertrieb die Arbeit nicht so richtig. Sie sind vollgepackt mit Management Views und Reports. Die Nutzung für das Sales Team ist jedoch eher quälend.

Sollte es nicht eher so sein, dass Sales Reps möglichst viel Freiheit haben, damit sie neue Aufträge an Land ziehen?

Das HubSpot CRM mit dem Sales Hub hilft Sales Teams dabei, den administrativen Aufwand möglichst gering zu halten.

Stellen Sie sich vor, dass die Domain eines Unternehmens reicht, damit alle relevanten Unternehmensinformationen (sofern verfügbar) automatisch angelegt werden. Vorbei die Zeit, in der Sie Info nach Info per Hand einklopfen müssen.

Das Beste: die Anlage der Stammdaten müssen Sie nicht einmal triggern. Denn sobald Sie eine E-Mail an einen neuen Kontakt senden (also an eine neue E-Mail-Adresse), werden sowohl der Kontakt als auch das Unternehmen automatisch angelegt - auf Basis von E-Mail-Adresse und Unternehmensdomain.

Wie das funktioniert? Die HubSpot Contact KI durchsucht die gesendete E-Mail nach Informationen und extrahiert - auf Basis der E-Mail-Signatur - Name, E-Mail-Adresse, Unternehmensname und viele weitere Daten.

Natürlich ist das nicht perfekt und manchmal müssen Sie händisch nachschärfen. Aber mal ehrlich: Lieber nur manchmal korrigieren, als jedes Mal alles selbst anlegen, oder?

 

 

Unterstützung bei der Kommunikation mit Leads

Ein CRM, das Ihrem Sales Team wirklich unter die Arme greift

In meinen 20 Jahren im Sales habe ich schon einige CRM Systemen gesehen. Salesforce, Dynamics, selbstgestrickte Lösungen, Pipedrive und so weiter. Was ich mir in meiner Arbeit immer gewünscht habe: mehr Effizienz und weniger Administration. 

Das HubSpot CRM in Kombination mit dem Sales Hub hat bei mir daher große Begeisterung ausgelöst. Ein paar Beispiele:

  • Snippets: klein aber fein
    Manche Formulierungen wiederholen sich. Allein schon die Anrede bei E-Mails. Oder Textpassagen, die zu einem Termin führen sollen. Weihnachtswünsche. Neujahrsgrüße. Und da gibt es noch viel mehr.

    Snippets sind Textbausteine. Ich nutze z. B. das Meeting Tool in HubSpot. Und nachdem ich ein paar Mal den folgenden Satz geschrieben habe, habe ich ihn gleich als Snippet angelegt: "Um die Terminvereinbarung so einfach wie möglich zu gestalten, habe ich Ihnen einen Link zu meinem Kalender beigefügt. Suchen Sie sich einfach einen für Sie passenden Zeitpunkt aus und ich rufe Sie gerne an: Link zum Kalender

    Auch, wenn es nur ein kleines Feature ist. Sie sparen mit Vorlagen und dynamischen Inhalten ordentlich Zeit. Keine komplizierten Namen 50 Mal prüfen. Einfach ein Snippet mit "Hallo [Anrede] [Nachname]" automatisch generieren. Ich kann Ihnen sagen: Ich bin begeistert von diesem Feature.

  • E-Mail-Templates
    Der große Bruder der Snippets sind komplette E-Mail-Vorlagen. Wie oft haben Sie in gesendeten E-Mails nach einem bestimmten Mail gesucht, das für einen speziellen Fall schon perfekt formuliert war? Das auch bereits die benötigten Links zu Ressourcen oder Referenzen enthält?

    Genau hier schafft die E-Mail-Template Funktion Abhilfe. Vorgefertigte Inhalte. Auf Knopfdruck direkt aus Ihrem CRM in eine E-Mail. Ach ja, natürlich lassen sich die Vorlagen vor dem Versenden editieren. Perfekt für jede Sales Kolleg:in.

  • E-Mail-Sequenzen
    Während E-Mail-Templates die Vorlagen für einzelne E-Mails sind, sind Sequenzen die Vorlagen für eine ganz Serie an E-Mails. 

    Ein praktisches Beispiel: Ein Lead schickt eine Angebotsanfrage. Sie erstellen das Angebot und schicken dieses per E-Mail. Sie möchten aber eigentlich erreichen, dass Ihr Lead ein Meeting zur Besprechung des Angebots über Ihren persönlichen Meeting Link (zu dieser Funktion kommen wir noch) bucht. Also starten Sie eine Sequenz.

    Sequenzen enden automatisch, wenn sich der angeschriebene Kontakt ein Meeting mit Ihnen über einen Meeting Link bucht oder auf Ihre E-Mail antwortet.

    Das bedeutet: Nachdem Sie das Angebot mit Mail #1 einer Sequenz versendet haben, kommt es manchmal vor, dass ein Kontakt nicht antwortet. Ja, das passiert im Sales. ;-) Mit einer Sequenz wird aber beispielsweise nach drei Tagen eine automatische Erinnerung versendet. Und dann wieder. Bis zu fünf E-Mails lang. 

    So einfach war das Nachfassen bei Angeboten noch nie. Und natürlich geht das nicht nur bei Angeboten. Sondern auch bei Terminvereinbarungen und allen anderen Anwendungsfällen, bei denen Sie öfter E-Mails an Kontakte versenden.

  • Smart Send Times
    Damit Ihre E-Mails auch perfekte Ergebnisse bringen, bietet HubSpot die Möglichkeit der Smart Send Times. Aus dem Marketing weiß man, dass es wichtig ist, zur richtigen Zeit zu versenden. Die Frage ist nur, welche das ist. HubSpot misst die Zeiten, zu denen Sie die meisten Antworten Ihrer Kontakte erhalten und sendet auf Wunsch genau dann. Das Ergebnis? Eine deutlich bessere Öffnungs- und Reaktionsrate im Sales.

  • E-Mail-Tracking & Notifications
    Der HubSpot Sales Hub trackt auch die Öffnungen und informiert das zuständige Sales Teammitglied darüber. Sie warten schon gespannt auf die Rückmeldung einer Leads? Plötzlich erscheint eine Push-Notification auf Ihrem Computer oder Handy. "XY hat die Nachricht Z geöffnet!" Möglicherweise wäre jetzt, während sich Ihr Lead gerade mit Ihrem Angebot beschäftigt, ein guter Zeitpunkt, um anzurufen?

  • Das Calling Feature
    Wo wir schon bei "einem guten Zeitpunkt, um anzurufen" sind. Das HubSpot CRM bietet in Kombination mit dem Sales Hub auch ein Calling Feature. So können Sie bequem aus dem CRM heraus Ihre Leads kontaktieren.

    Telefonieren Sie lieber über Ihr Smartphone? Kein Thema. Hinterlegen Sie einfach Ihre Nummer und halten Sie Ihr Smartphone im selben W-LAN. Schon wird auf Knopfdruck der Anruf auf Ihr Handy geleitet.

    Wenn Sie die Zustimmung haben, zeichnet HubSpot auch Ihre Anrufe auf. So haben Sie später nochmals die Gelegenheit in die Tiefe zu gehen und Details aus Ihren Gesprächen Revue passieren zu lassen. Und sollten Sie Telefonate auf Englisch führen (leider ist das Feature für die deutsche Sprache noch nicht verfügbar), können Sie sogar ein Transkript automatisiert anfertigen lassen. 

  • 1 : 1 Video Creation
    Unpersönliche E-Mails oder Nachrichten. Darüber beschweren sich auf z. B. auf LinkedIn genug Menschen. HubSpot stellt Ihnen in Kooperation mit Vidyard ein kostenloses Video-Tool zur Verfügung. Sie können zwischen Kamera und Screen Recording wählen und damit personalisierte Botschaften per Video aufnehmen.

    Ein Klassiker im Outreach wäre ein kurzes Intro. Und eines kann ich Ihnen sagen: Sie heben sich im Sales deutlich vom Wettbewerb ab. Ein anderes Beispiel wäre durch eine bestimmte Lösung zu führen. Sagen wir, ein Lead fragt wie z. B. X oder Y funktioniert. Zeigen Sie es. Nehmen Sie es auf. Und senden Sie es zu. Und das alles nur mit einem Knopfdruck. Vollständig in Ihr CRM integriert.

  • Conversation Inbox, Live Chat & Chatbot
    Kommen wir nochmals auf Personen zurück, die sich gerade auf Ihrer Webseite befinden. Wenn diese Fragen haben, kann ein Chatbot die ersten Antworten geben. Steht der Chatbot an? Dann einfach direkt weiter zu einer Sales KollegIn.

    Auch, wenn Sales oft im ersten Moment über die Nutzung eines Live Chats auf der Webseite nicht begeistert ist. Mal ehrlich: Jemand, der sich auf der Webseite befindet und eine Frage zu den angebotenen Services hat. Ist das nicht der perfekte Lead?

    Abgesehen von Live Chat Integration und Chatbot Funktionalität, können Sie aber auch den Facebook Messenger, allgemeine Kontaktformulare und auch Team E-Mail-Adressen (z.B. hello@domain.tld) in einem oder mehreren Sales Postfächern andocken.

    Der Vorteil: die gesamte Kommunikation an einer zentralen Stelle.

  • Meeting Scheduling
    Kommen wir nun zu einem meiner liebsten Features. Dem Meeting Kalender. Ein Meeting Link für Erstgespräche. Inklusive Laufzeit, Agenda und so weiter. Ein anderer für einen Workshop. Wieder ein anderer für Team Meetings - also z. B. Meetings, bei denen mehrere Personen der Organisation Zeit haben müssen.

    HubSpot gleicht alle in Office 365 oder in der G-Suite befindlichen Kalender ab und ermittelt die freien Slots. Und hier können sich z. B. Leads einfach einbuchen.

    Mein klassischer Use Case ist: Eine Sequenz für ein Erstgespräch zu starten und ein Meeting eingetragen zu bekommen. Mein Aufwand? Ein Knopfdruck. Der Effekt: Erstgespräche auf Autopilot. 

  • Playbooks oder Leitfäden
    Das letzte Modul, auf das ich besonderes Augenmerk legen möchte, sind die Playbooks. Hierbei handelt es sich z. B. um Telefonleitfäden, Briefings oder andere Dokumente, die Sie vielleicht regelmäßig im Sales verwenden.

    Das Gute daran ist, dass diese direkt im CRM gespeichert und die Antworten auch sofort im CRM vermerkt werden. Also nicht nur, dass Informationen aus einem Erstgespräch als Transkript oder Call Recording oder als, per Hand eingetragenes, Telefonat vorhanden sein können. Durch Leitfäden können Sie diese Daten auch weiter zur Automatisierung oder Segmentierung nutzen. Und Sie stehen anschließend allen Sales Nutzer:innen zur Verfügung.

 

Erweiterungen im CRM

Natürlich erweitert der Sales Hub auch den Umfang des CRMs

Das HubSpot CRM ermöglicht Ihnen eine optimale Verwaltung von Kontakten, Unternehmen und Deals. Aber in Kombination mit dem Sales Hub können Sie deutlich mehr aus dem CRM herausholen.

  • Documents & Notifications
    Speichern Sie Dokumente in HubSpot und versenden Sie diese auf Knopfdruck aus dem CRM. Verabschieden Sie sich endlich von "Präsentation Neu", "Neu Neu" oder "Neu Neu 2". Sie wissen, was ich meine?

    Dazu registriert HubSpot jeden Aufruf eines solchen Dokuments und sendet Ihnen - wie schon bei den E-Mails - Push-Notifications, wenn jemand, ein Dokument öffnet. In der Historie sehen Sie dann auch welche Seiten sich welcher Kontakt wie lange angesehen hat. Ich glaube, mehr Information geht kaum.

  • Products, Quotes, Stripe Integration & eSignature
    Mit dem Sales Hub können Sie eine Produktbibliothek mit unterschiedlichen Parametern im HubSpot CRM anlegen. Diese Produkte wiederum bilden die Basis für das Angebots-Modul. Und mit dem Angebot ist noch nicht Schluss.

    Passt es zu Ihren Services, können Sie auch gleich einen "Pay-per-Stripe" Button auf Ihren Angeboten aktivieren und damit die Faktura um einen Schritt erleichtern.

    Benötigen Sie Unterschriften - wir hatten ja erst kürzlich das Problem der physischen Anwesenheit - aktivieren Sie einfach das eSignature Modul und lassen Sie Ihre Leads Angebote online unterzeichnen.

    Also, statt mühsame Vorlagen aus Word, Powerpoint oder Excel jedes Mal anpassen zu müssen, können Sie Angebote mit ein paar Klicks erstellen und beschleunigen auch hier die Effizienz im Sales.

  • Target Accounts (ABM)
    Haben Sie Zielkunden? Und ich meine jetzt ausnahmsweise keine Buyer Profiles, sondern wirklich echte Unternehmen, an die Sie gerne Ihre Leistungen verkaufen möchten? Als Äquivalent zum Account Based Marketing Modul für die Marketing Automation von HubSpot, wurde der Sales Hub um die Funktion "Target Accounts" erweitert.

    Dabei können Sie Kriterien für Unternehmen festlegen, die automatisch auf Ihre Target Account Liste gesetzt werden oder diese per Hand hinzufügen. Dazu erhalten Sie neue Rollen für den Verkaufsprozess und ein übersichtliches Dashboard, bei dem Sie sofort sehen, wo Sie nachschärfen müssen und wie Sie allgemein bei Ihren Ziel Accounts stehen.

  • Reporting Dashboard & Goals & Productivity Reporting
    Abgerundet werden die zusätzlichen Features des Sales Hubs durch erweiterte Reporting Dashboards, die einiges an unnötiger Meeting-Zeit reduzieren. Genauso, wie das Hinterlegen von Zielen für einzelne Sales Mitarbeiter:innen und ein Tracking der Produktivität bei größeren Vertriebsorganisationen. 

 

Sales Automation Features

Fügen Sie Ihrem CRM mehr Power durch Automatisierung hinzu

Als ob die angesprochenen Features nicht schon ausreichen würden, kommen wir genau jetzt zum Kern der Sache. Denn Sales Automation wäre nichts ohne entsprechenden Automatisierungsoptionen.

  • Sales Workflow Modul
    Gleich ob Segmentierung, Up-Selling, Notifications, Alerts, Tasks oder einfache Deal Pipeline Änderungen. Das Sales Workflow Modul gibt Ihnen alle Möglichkeiten, um manuelle Arbeit weiter zu reduzieren und durch Automatisierung schneller und effizienter mit Ihren Leads zu interagieren.

  • Contact & Company Scoring
    Manche Leads sind heißer als andere. Und viele Sales Kolleg:innen haben das auch im Gespür. Wobei "Gespür" eigentlich nichts anderes ist, als im Hinterkopf zusammengeführte Information. Was aber, wenn das CRM erstmals mehr Information als Ihre Kolleg:in im Sales hätte?

    Genau deswegen gibt es ein entsprechendes Scoring Modul in HubSpot. Sie können Kriterien hinterlegen, die für Sie Anzeichen eines heißen Leads sind. Wenn ein Kontakt oder Unternehmen diese Kriterien erfüllt, werden die entsprechenden Scoring Punkte vergeben. Wird eine gewisse Punktzahl erreicht, wird der Lead an Ihr Sales Team weitergeleitet, ein Sales Alert ausgelöst oder welche Aktion auch immer Ihrem Sales Prozess entspricht.

    Ähnlich verhält es sich mit dem automatischen Scoring. Hierbei nutzt der Sales Hub Machine Learning Algorithmen, um auf Basis Ihrer historischen Informationen zu ermitteln, wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmter Kontakt innerhalb von 90 Tagen abschließen wird. Gerade, wenn Sie eine größere Organisation mit vielen potenziellen Kund:innen sind, hilft Ihnen diese Feature ungemein, um sich auf die wirklich wichtigen Leads zu fokussieren. 

 

Administrative Erweiterungen im Sales Hub

Nicht nur funktional erweitert sich das CRM

In der kostenlosen Version des HubSpot CRMs können Sie eine einzige Währung hinterlegen. In Kombination mit dem Sales Hub sind Sie da deutlich flexibler und können unterschiedliche Währungen im CRM definieren. 

Dazu kann Ihr Sales auch nach Teams im Sales Hub strukturiert werden inkl. Berechtigungsvergabe. So können manche Segmente, Unternehmen oder Kontakte nur von bestimmten User:innen gesehen und bearbeitet werden, während ein übergeordnetes Team mehr Möglichkeiten hat.

Gerade bei verteilten Sales Teams oder einer Mischung aus angestellten und Freelancern, ergibt es durchaus Sinn, solche Strukturen einzuführen. Natürlich auch, wenn Ihre Organisation in mehreren Ländern aktiv ist.

Abschließend ermöglicht Ihnen der Sales Hub auch die Nutzung von Single-Sign-On. Gerade in größeren Unternehmen mit unterschiedlichen Tools ist es sinnvoll, Credentials zentral zu verwalten und den User:innen einen zentralen Key zur Verfügung zu stellen, mit denen sich diese anmelden können. HubSpot unterstützt hier Okta, OneLogin, Azure Active Directory und Google.

 

Für wen ist der HubSpot Sales Hub das richtige Tool?

Prinzipiell für alle, die bereits das kostenlose HubSpot CRM nutzen. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Das HubSpot CRM in Kombination mit dem Sales Hub ist das ideale Tool für B2B Sales Teams. Und das beginnt schon bei kleinen Teams von bis zu fünf Personen. Wir haben aber auch schon größere und international tätige Kund:innen erlebt, die den Sales Hub auf mehrere Länder und Organisationen ausgerollt haben. 

Es gibt kaum ein Limit was die Unternehmensgröße betrifft. Eine Einschränkung würde ich aber sehen: die Nutzung von ERP Funktionalität. Wollen Sie diese im CRM abbilden und nicht in einem ERP parallel laufen lassen? Dann sind Sie bei Microsoft Dynamics oder Salesforce deutlich besser aufgehoben.

Suchen Sie aber nach einem CRM mit umfangreichen Sales Tools, die Ihr Sales Team wirklich aktiv bei der Arbeit unterstützen? Dann gibt es aus meiner Sicht keine andere Wahl, als das HubSpot CRM in Kombination mit dem Sales Hub.

 

Was kostet der HubSpot Sales Hub?

HubSpot bietet unterschiedlichen Unternehmensgrößen passende Pakete an. Während ganz kleine oder neu gegründete Unternehmen mit dem kostenlosen CRM ihr Auslangen finden, kann die Starter Version Kleinst- und Kleinunternehmen hohen Mehrwert bieten.

Wächst die Organisation und wird zu einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen, dann ist vermutlich die Professional Version das Paket der Wahl. Haben Sie verteilte Teams, sind in mehreren Ländern oder in mehrere Sales Units aufgeteilt und benötigen Sie Kontrolle darüber, was wer sehen darf und kann? Dann sind Sie vermutlich reif für die Enterprise Version.

 

HubSpot Sales Hub Starter

Ideal für EPUs und Kleinstunternehmen

Um EUR 46,- pro Monat erhalten Sie die HubSpot Sales Hub Starter Version mit 2 Lizenzen. Jede weitere Lizenz erhalten Sie um EUR 23,- pro Monat. 

Damit bietet HubSpot einen sehr niederschwelligen Einstieg. Aber klar, der Plan von HubSpot ist, Unternehmen beim Wachstum zu helfen und selbst mitzuwachsen. Diesem Credo bleibt HubSpot treu.

 

HubSpot Sales Hub Professional

Ideal für kleine und mittelständische Unternehmen

Die nächste Ausbaustufe ist der Sales Hub Pro. Dieser ist ab EUR 460,- pro Monat verfügbar und bringt 5 User Lizenzen mit. Genug für kleine Sales Teams. Für jede weitere Lizenz können Sie mit EUR 90,- pro Monat rechnen.

Da die Pro Version deutlich umfangreicher als die Starter Version ist, schreibt HubSpot hier ein Onboarding vor, dass Sie z.B. mit einer HubSpot Partner Agentur wie uns durchführen können. Das Onboarding liegt bei einmalig EUR 460,-.

 

HubSpot Sales Hub Enterprise

Ideal für größere und internationale Unternehmen

Die Enterprise Version bringt zusätzliche Features - vor allem für größere Unternehmen. Eine detailliertere Kontaktverwaltung und ein ausgeklügelteres Rechte Management sind nur Beispiele.

Die Enterprise Version kommt mit 10 User Lizenzen und kostet EUR 1.104,- pro Monat. Jede weitere User:in kommt auf EUR 110,- pro Monat.

Auch hier schreibt HubSpot - aufgrund der Komplexität - ein Onboarding vor. Das Onboarding kann - wie bei der Pro Version - direkt von uns durchgeführt werden und kommt auf einmalig EUR 2.760,-.

 

Welche weiteren Kosten erwarten Sie?

Gibt es weitere Kostenpunkte, mit denen Sie rechnen müssen?

Prinzipiell nicht. Die angeführten Software- und Onboardingkosten sind eigentlich alles. Natürlich können Sie aber weitere Upgrades erwerben. Das können z.B. Drittsysteme sein, die Sie mit HubSpot verbinden wollen oder auch Consulting-Leistungen.

Benötigen Sie zum Beispiel Unterstützung bei der Migration Ihres alten CRMs auf das HubSpot CRM? Hätten Sie gerne Beratung und Setup einer Inbound Sales Strategie? All diese Punkte kosten natürlich extra. Ob Sie diese Services benötigen oder nicht, liegt ganz bei Ihnen.

 

Wie kommen Sie zum Sales Hub von HubSpot?

Sie können den Sales Hub direkt über die HubSpot Webseite bestellen. Sie können ihn aber auch bei uns bestellen. Als HubSpot Diamond Partner kennen wir auch ein paar Kniffe, um es ein wenig günstiger zu machen.

Der erste Schritt wäre ein Erstgespräch, bei dem wir Umfang und Version mit Ihnen gemeinsam besprechen und Ihnen ein klares Bild über den Ablauf vermitteln. Buchen Sie dazu einfach einen für Sie passenden Zeitpunkt in meinem Kalender und erleben Sie selbst, wie das Meeting Tool funktioniert: Sales Automation Erstgespräch vereinbaren

 

Kann ich vorab einen Eindruck vom HubSpot Sales Hub gewinnen?

Selbstverständlich. Aus meiner Sicht ist das nicht optional, sondern eigentlich ein Muss. Immerhin wollen Sie ja nicht die Katze im Sack kaufen.

Üblicherweise zeigen wir zuerst Ihnen (in kleiner Runde) die Funktionen und Möglichkeiten des Sales Hubs. Anschließend Ihrem restlichen Sales Team. Dabei fokussieren wir uns auf jene Funktionen, die diese besonders begeistern werden.

In diesem Sinne: Lassen Sie uns eine Online Demo vereinbaren!

Geschrieben von Michael Vaclav

Michael Vaclav ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei brandREACH und für die Beratung von Kund:innen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation. Seit 2021 leitet er im Rahmen seiner Tätigkeit als DMVÖ Vorstandsmitglied die Expert Group Marketing Automation.