In a Nutshell:

Warum ist die CMS Auswahl ein wichtiges Thema?

Dieser Artikel ist für Personen bzw. Unternehmen geschrieben, die sich mit der Frage konfrontiert sehen, eine technische Umrüstung vorzunehmen. Vielleicht sind Sie mit dem aktuellen CMS nicht zufrieden? Vielleicht wollen Sie auch im Zuge eines Relaunches auf ein neues CMS umsteigen?

Gleich vor welcher der beiden Herausforderungen Sie stehen, Sie werden sich mit dem Frage nach dem für Sie idealen CMS auseinandersetzen. Und leider bekommen Sie vermutlich lediglich als Antwort, dass das jeweilige System der Agentur für Sie optimal geeignet ist.

Deswegen haben wir für Sie zusammengefasst, worauf Sie wirklich achten müssen.


Unsere drei Hauptkriterien für die CMS Auswahl

Rücken Sie die operativen Themen in den Fokus

1. Wer arbeitet letztendlich mit dem CMS?

Sie werden diesen Punkt vielleicht nicht oft von Agenturen zu hören bekommen. Dennoch ist er für uns einer der Wichtigsten. Wenn Sie zukünftig vorhaben viel mit dem CMS zu arbeiten (was wir übrigens sehr empfehlen) und damit meinen wir nicht nur das Pflegen von Content, sondern vielmehr Optimierungen, um mit Ihrer Webseite viele Conversions zu generieren, dann ist es entscheidend, dass Sie sich gegen ein Custom Design entscheiden.

Das hat den Hintergrund, dass Sie nicht jedes mal einen Entwickler der Agentur oder bei Ihnen im Haus heranziehen müssen, um Spalten oder Sections neu zu gruppieren. Es gibt für zahlreiche Content Management Systeme, wie WordPress, Typo3, Drupal und so weiter, wunderbare Themes, die Sie sich einfach kaufen können.

Ebenso wichtig ist es, dass Sie die Kompetenz für diese Arbeiten im Haus haben. Die Wahl der Technologie muss Ihren Anforderungen entsprechen. Nicht umgekehrt. Haben Sie Personen im Haus, die sich mit WordPress auskennen, dann nutzen Sie das als Entscheidungsgrundlage. Jedes System bringt diverse Vor- und Nachteile mit sich.

Wenn Sie allerdings lediglich vorhaben, Content auf Ihrer Seite zu ändern (also Bilder, Texte und Videos) und den Rest über Ihre Agentur spielen wollen, dann kann Ihnen das CMS eigentlich egal sein, da es dann wichtig ist, dass die jeweilige Agentur in einer gewohnten Umgebung arbeitet und Ihre Wünsche schnell umsetzen kann.

2. Was werden Sie zukünftig mit Ihrem CMS machen?

Leider gibt es noch viele Unternehmen, denen zwar bewusst ist, dass Facebook Ads, Google Ads und so weiter, laufend optimiert werden müssen, um kontinuierlich besseren Traffic zu generieren, vergessen dabei aber, dass dieser Traffic auf ihrer Webseite landet und diese daher ebenfalls optimiert werden muss.

Wenn Sie jedoch vorhaben, Landingpages, CTAs und so weiter anzulegen, um damit die Performance Ihrer Lead Generierung auf Ihrer Webseite zu optimieren, dann sollten Sie ein möglichst breites Set an Rechten und auch die entsprechenden Funktionen einfordern.

Auch hier gilt: Je mehr Sie mit der Webseite anstreben, desto wichtiger ist es, dass Ihre MitarbeiterInnen sich in dem neuen CMS leicht zurecht finden können.

3. Welche CMS Features und Funktionen sind Ihnen am Wichtigsten?

Wenn Sie die Conversion Rate auf Ihrer Webseite laufend verbessern wollen, dann gibt es ein Set an Funktionen, die idealerweise nativ verfügbar sind, um bei Updates keine Kompatibilitätsprobleme zu verursachen.

So können Sie bei der Auswahl darauf achten, ob es ein Smart Content Modul gibt, mit dem Sie die jeweiligen Inhalte an Ihr Zielpublikum anpassen können. Immerhin macht es durchaus Sinn, dass Sie andere Argumente für z.B. Marketing, Sales oder IT auf Ihrer Webseite kommunizieren.

Vielleicht wollen Sie auch A/B Testing auf einfache Art betreiben und benötigen daher ein Conversion Testing Modul.

Je nativer all diese Elemente enthalten sind, desto wirkungsvoller können Sie später mit Ihrem CMS arbeiten.


Weitere Punkte für eine CMS Entscheidung

Worauf Sie sonst noch achten sollten

1. Superschnelle Ladezeiten für ein besseres SEO Ranking

Keine Website taugt etwas, wenn sie niemand sieht. Ein wesentliches Kriterium hierfür ist die Ladezeit. Damit verbessern Sie allerdings nicht nur das Ranking, sondern verhindern auch Absprünge von Personen die z.B. gerade unterwegs sind und nur die Hälfte der Inhalte angezeigt bekommen.

Am Besten liefert Ihr neues CMS Ihren Content über ein so genanntes CDN – also ein Content Delivery Network – aus. Damit haben Sie schon einmal einiges an Geschwindigkeit gewonnen.

Ebenfalls sollten Sie darauf achten, dass Ihr Blog Bereich AMP – also Accerated Mobile Pages – unterstützt. Diese Technologie hat Google vor einiger Zeit ins Leben gerufen, um Webseiten für mobile Endgeräte schneller zu laden. Ein echtes Muss für Ihr neues Content Management System.

2. Tracking & adaptives Website-Verhalten

Wir meinen damit nicht Google Analytics, sondern das CMS selbst. Jeder Klick auf einen CTA, jeder Landingpage-Aufruf und jedes abgeschickte Formular sollten einfach und automatisch erfasst werden können.

Auch erneute Besuche von Ihren Leads, sollten Einfluss darauf haben, welche Inhalte und welche CTAs ausgespielt werden. Somit geht es nicht nur um das Erfassen, sondern auch um die automatische Anpassbarkeit Ihrer Webseite. Denn Sie brauchen nicht einer Person, die sich das eBook XY bereits heruntergeladen hat, nochmals den CTA dazu anzeigen.

Gleiches gilt für Formulare. Ihr CMS sollte in der Lage sein, sogenannte progressive Formularfelder zu unterstützen. Haben Sie bereits den Namen oder die E-Mail-Adresse abgefragt, sollte das System das automatisch erkennen und andere Felder (z.B. Telefonnummer und Firmenname) abfragen.

3. Einfach zu bedienendes Backend

Ein wesentlicher Punkt ist natürlich das einfach zu bedienende Backend. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Natürlich ist jenes Backend am einfachsten zu bedienen, mit dem man sich bereits auskennt. Aber das sollte nicht das einzige Kriterium sein.

Manchmal zahlt es sich aus, eine kurze Lernphase in Kauf zu nehmen, wenn dafür im Anschluss Änderungen wesentlich einfacher und vor allem schneller gemacht werden können. Wir können hier nur raten: Schauen Sie zuerst einmal unter die Haube eines potentiellen CMS Kandidaten. Dann werden Sie schnell sehen, ob sich damit einfach arbeiten lässt oder ob Sie schon zwei Sekunden nach der Präsentation nicht mehr wüssten, wie eine neue Seite angelegt oder Content adaptiert werden kann.


Michael Vaclav

Über den Autor:

Michael ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei .brandREACH und für die Beratung von KundInnen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation.

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