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Buyer Persona Template Downloads sind gefragt

Seit Anfang 2018 hat sich das Google Suchvolumen zum Begriff Buyer Persona Templates vervierfacht. Wow! Als bekennende Fans freuen wir uns ein Bein aus, dass das Thema Buyer Persona langsam in Unternehmen ankommt. Den Zusatz "Template" hätte wir aber ehrlich gestanden nicht gebraucht.

 

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Was ist so schlecht an Buyer Persona Templates?

Starten wir mit einer Geschichte. Stellen Sie sich vor, Sie sind im Marketing eines SaaS Unternehmens tätig. Eine Freundin von Ihnen arbeitet ebenfalls im Marketing. Nur eben in einem anderen Unternehmen. Und zwar bei einer ProduzentIn von Bio-Gummizuckerln. 

Nehmen wir auch noch an, das Bio-Naschzeug Unternehmen hat kürzlich individuelle Buyer Personas entwickelt und ist so nett Sie einen Blick auf die Ergebnisse werfen zu lassen. Spitze. Sie finden wirklich alles was Sie benötigen, um Gummizuckerl zu verkaufen. Das einzige das fehlt, ist wie Sie potentielle KundInnen für Ihr SaaS Unternehmen begeistern können. 

Buyer Persona Tommy Technology: Yeah oder nah? 

Schauen wir uns an, was so an Templates herumschwirrt.

Demo_BP_TemplateQuelle: Buyer Persona Example - https://optinmonster.com/wp-content/uploads/2017/01/buyer-persona-example-4.png

Das Beispiel von "Tommy Technology" war bei der Erstellung des Artikels einer der ersten Treffer auf Google. Er will - laut den Challenges im Template - für sein Unternehmen eine neue Webseite. Dabei hat er das Problem, dass sein Chef nicht sooo viel von der Idee und Technologie im Allgemeinen hält. Da gibt es wohl einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Klingt ja soweit nicht schlecht. 

Aber die Information, dass Tommy Technology eine feste Freundin und zwei Hunde, einen Labrador und dann sogar noch einen Pug Mischling hat, ist jetzt nicht unbedingt die hilfreiche Info, um Tommy dabei zu unterstützen, seinen Chef ins Boot zu holen. Dass er dazu gerne mit seiner Freundin Rennen läuft, Game of Thrones sieht und mit anderen Pärchen brunchen geht, ist ebenfalls mäßig spannend. Irgendwie erinnert mich das ein wenig an diesen Cartoon:

cartoon_buyer_persona_low_res

Schon klar. Es gibt die Mär von der "begreifbaren Persona". Man soll sich ein "Bild von seiner Buyer Persona machen". Sie zum Leben erwecken. Nein, bitte nicht. Für ein Unternehmen, das Website Relaunches anbietet und deswegen diese Buyer Persona entwirft, spielen diese Informationen keine Rolle. Wirklich nicht.

Eine Buyer Persona wird nicht zum "Leben erweckt"

Und Sie werden auch nicht mit ihr Laufen gehen.

Es klingt natürlich super fancy, wenn man eine semi-fiktionale Gestalt beschreibt, als wäre man mit ihr zur Schule gegangen. Aber bitte verzetteln Sie sich nicht in irrelevante Details. Das kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Wie genau verrate ich Ihnen gleich.

Zuvor beantworten wir aber noch die essentielle Frage: Warum arbeiten wir Buyer Personas überhaupt aus? Genau, wir wollen wissen, mit wem wir interagieren. Wer hinter unserer idealen KundIn steckt. Was sie beschäftigt, wo wir sie finden, wie wir ihr am besten helfen können.

Buyer Personas verraten Ihnen alle relevanten Informationen, die Ihnen dabei helfen, Buyers Journey, Lead Generation, Content Marketing, Targeting usw. sinnvoll abzubilden. Sonst nichts.

Im Fall von "Tommy Technology" würde das Targeting beispielsweise so aussehen: Wir sprechen auf einer Plattform, die wir leider nicht kennen, weil Tommy uns nicht verrät wo er sich online so herumtreibt, Männer im Alter von 34 an, die in einer festen Beziehung sind, zwei Hunde haben, sich für Game of Thrones interessieren und von mir aus in der Gruppe "I hate my Boss" sind. Ausgeklügelt, was? Gießkanne adé - so muss Targeting. 

Im Ernst. Es gibt Unmengen relevante Information, die Sie über Ihre Buyer Persona herausfinden können. So viel, dass es anschließend fast schon die größere Herausforderung ist, alles so zu strukturieren, um es später sinnvoll zu nutzen.

Na gut, dann eben ein anderes Template

Denken wir es gemeinsam durch.

Tommy Technology war jetzt als Template nicht sonderlich erfolgreich. Vielleicht ist ein anderes Template besser geeignet? 

Sprechen wir nochmal über Relevanz: Vorlagen, die für "Alle" gelten, sind wie die Zielgruppe "Alle". Es liegt in der Natur der Sache, dass vordefinierte Buyer Persona Templates, mit einem fixen Set an vorformulierten Fragen, nicht zwangsläufig für Ihr Unternehmen und Ihren Anwendungsfall passen.

Erinnern Sie sich an den Fall von SaaS (A) und Gummizuckerl (B)? Für B mag es interessant sein, wann (Uhrzeiten, Tätigkeiten, Routinen) ihre KundInnen naschen. Für A ist es das bestimmt nicht. Verstehen Sie worauf ich hinaus will?

Wenn keine Buyer Persona Templates, was denn dann?

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern der Sache: Wie sollen Sie Buyer Personas entwickeln, wenn Vorlagen für den Rundordner sind?

Klar, Sie könnten sich einfach hinsetzen und darüber nachdenken und versuchen alle relevanten Informationen aufzuschreiben. Aber auch das führt Sie vermutlich nicht ans Ziel. Meistens jedenfalls. Schließlich - gleich wie gut Sie sich in andere Personen hineinversetzen können - werden so alle Punkte nur auf Basis Ihres eigenen Mindsets, Ihrer eigenen Persönlichkeit - definiert.

Tipp: Wenn Sie gerade beginnen sich mit Buyer Personas zu beschäftigen, lesen Sie auch unseren Artikel: Alles was Sie über Buyer Personas wissen müssen.

Glücklicherweise gibt es Methoden, mit denen Sie wirklich gute Buyer Personas erstellen können. Erstes Ziel dabei ist, alle relevanten Aspekte Ihrer Persona zu identifizieren. Dazu können Sie beispielsweise das Business Modell Canvas, die Buyer Profile Methode, die Limbic Map und vieles mehr, verwenden.

Gerade die Diversity Map bietet Ihnen zusätzlich den Vorteil, dass diese bereits viele beschreibende Aspekte über eine Person beinhaltet. So können Sie sich die Frage stellen: "Ist dieser Aspekt für meine Buyer Persona relevant? - Nein? Weiter zum nächsten Punkt. - Ja? Warum?"

Wir haben diese Arbeit bereits für Sie erledigt und ein Kompendium an Methoden so aufbereitet und zusammengefasst, dass Sie dieses einfach nur durcharbeiten brauchen. Nutzen Sie die Chance. Sie werden sehen, dass die Ergebnisse deutlich besser sind.

 

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Michael Vaclav

Über den Autor:

Michael ist Senior Consultant Marketing & Sales Automation bei .brandREACH und für die Beratung von KundInnen hinsichtlich der Einführung & Optimierung von Marketing Automation zuständig. Darüber hinaus ist er Unterrichtender & Vortragender an Universitäten, Fachhochschulen und Fachkonferenzen zum Thema Marketing Automation.

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