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Prospecting Agent: Gezielt mit Leads auf Autopilot kommunizieren

Geschrieben von brandREACH - Diamond HubSpot Partner | 20.04.2026 10:45:31

Im Podcast erläutern Sandra Simlinger und Michael Vaclav die Details dieses Updates. Hören Sie sich die Episode an und besuchen Sie www.brandreach.at/podcast, um stets über neue Folgen informiert zu bleiben. Diese Zusammenfassung des Transkripts wurde mithilfe von ChatGPT erstellt.

 

 

Wie sich der HubSpot Prospecting Agent weiterentwickelt hat

Der Prospecting Agent in HubSpot hat in den letzten Monaten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Was anfangs noch stark eingeschränkt war und vor allem durch generische, englischsprachige Texte auffiel, ist heute ein ernstzunehmendes Tool für personalisierten Sales-Outreach. 

 

Der typische Anwendungsfall im Vertriebsalltag

Im Vertrieb gibt es viele Situationen, in denen Kontakte im CRM zwar vorhanden sind, aber aktuell keine aktive Beziehung besteht. Dazu zählen Leads mit früheren, nicht abgeschlossenen Deals, neu importierte Kontakte oder Personen, die durch ihr Verhalten auf der Website ein erneutes Interesse signalisieren. Genau hier setzt der Prospecting Agent an.

Anstatt diese Kontakte manuell zu recherchieren, durch alte E-Mails zu scrollen oder Unternehmensinformationen zusammenzusuchen, übernimmt der Agent einen Großteil dieser Vorarbeit automatisiert. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für einen erneuten Kontakt zu schaffen, ohne dass sofort eine komplett persönliche Recherche notwendig ist.

 

Was der Prospecting Agent analysiert

Der Prospecting Agent greift auf eine Vielzahl an Datenquellen zurück. Er analysiert die gesamte CRM-Historie eines Kontakts, inklusive vergangener E-Mails, dokumentierter Anrufe und früherer Outreach-Versuche. Zusätzlich bezieht er Website-Aktivitäten mit ein, etwa welche Seiten oder Blogartikel sich ein Kontakt angesehen hat.

Darüber hinaus werden auch externe Signale berücksichtigt, wie aktuelle Jobpostings des Unternehmens oder allgemeine Unternehmensnews. Gerade neue Stellenanzeigen oder personelle Veränderungen können wertvolle Trigger für einen erneuten Kontakt sein. Aus all diesen Informationen leitet der Agent mögliche Anknüpfungspunkte ab.

 

Personalisierter Outreach statt generischer Massenmails

Auf Basis dieser Analyse erstellt der Prospecting Agent konkrete Vorschläge für E-Mails oder Gesprächseinstiege für Anrufe. Ziel ist es, eine Outreach-Strategie zu entwickeln, die möglichst individuell wirkt und sich deutlich von klassischen Massenmails abhebt.

Die generierten Inhalte können vor dem Versand geprüft, angepasst oder komplett manuell freigegeben werden. Alternativ ist auch ein automatisierter Versand möglich, wobei viele Unternehmen hier verständlicherweise noch vorsichtig agieren. Die Qualität der Vorschläge hat sich jedoch so stark verbessert, dass sie inzwischen eine echte Arbeitserleichterung darstellen.

 

Lernen aus Reaktionen und kontinuierliche Optimierung

Ein besonders spannender Aspekt des Prospecting Agents ist seine Lernfähigkeit. Der Agent analysiert, welche E-Mails gut performen und wo die Response Rates höher oder niedriger ausfallen. Auf dieser Basis werden Formulierungen und Ansätze laufend optimiert.

Gerade im Vergleich zu manuellen Outreach-Prozessen ist das ein großer Vorteil, da Nachoptimierung im Alltag oft zu kurz kommt. Der Agent sorgt dafür, dass erfolgreiche Muster erkannt und künftig häufiger eingesetzt werden.

 

Steuerung über Workflows und individuelle Prompts

Inzwischen lässt sich der Prospecting Agent auch vollständig in HubSpot-Workflows integrieren. Trigger können frei definiert werden, etwa bestimmte Seitenaufrufe, wiederholte Produktinteressen oder andere Verhaltenssignale. Sobald ein Trigger ausgelöst wird, kann der Agent automatisch aktiv werden und passende Outreach-Vorschläge erstellen.

Zusätzlich lassen sich die zugrunde liegenden Prompts anpassen. Unternehmen können definieren, welche Themen besonders betont werden sollen, welche Angebote im Fokus stehen oder welches Ziel der Outreach verfolgt, etwa die Vereinbarung eines Meetings oder die Bewerbung eines konkreten Services. Dadurch lässt sich der Agent sehr nah an die eigene Sales-Strategie anpassen.

 

Voraussetzungen und Kosten

Für die Nutzung des Prospecting Agents wird mindestens der HubSpot Sales Hub Professional oder Enterprise benötigt. Zusätzlich ist HubSpot-Guthaben erforderlich, da der Agent nicht mehr kostenlos verfügbar ist. Pro Deep-Research-Durchlauf fallen aktuell zehn Credits an.

Gerade deshalb empfiehlt es sich, den Einsatz gezielt auf Leads mit hohem Potenzial zu beschränken. Für diese Zielgruppe kann der Prospecting Agent jedoch einen klaren Mehrwert liefern und den Vertriebsprozess deutlich effizienter gestalten.

 

Fazit: Ein sinnvoller Schritt Richtung smarter Sales-Prozesse

Der Prospecting Agent hat sich von einem experimentellen Feature zu einem praxisnahen Tool entwickelt, das Vertriebsmitarbeitende spürbar entlasten kann. Durch die Kombination aus Datenanalyse, Personalisierung und kontinuierlichem Lernen unterstützt er dabei, zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft auf Leads zuzugehen.

Für Teams, die ihren Outreach skalieren möchten, ohne an Relevanz zu verlieren, ist der Prospecting Agent definitiv einen genaueren Blick wert.

 

Weiterführende Informationen und Community-Angebote

Seit 2024 leiten wir die offizielle HubSpot User Group in Wien. Wir treffen uns einmal im Monat persönlich und diskutieren ein spezielles HubSpot-Thema. Wenn Sie auch einmal teilnehmen möchten, können Sie sich unter nachstehendem Link einfach kostenlos anmelden: Wien: https://hubspot-academy-community-programs.us.hivebrite.com/topics/47876/events⁠

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